Väter bei der Geburt

Sich als Vater bei der Geburt aktiv zu beteiligen ist heute normal geworden.

Viele Männer wollen ihre Partnerin unterstützen, ihr helfen und bei der Geburt des Kindes dabei sein, es mit er-leben.

Eine Geburt zu begleiten heißt aushalten können, manchmal aktiv, aber auch viel passiv zu sein und es erfordert große Sensibilität und Empathie. Die Geburt mitzuerleben ist stärkend, prägend und verbindend (solange sie nicht gewalttätig abläuft). Der Vater ist ein stabilisierender Faktor vor, während und auch nach der Geburt. Er kennt die Bedürfnisse der Frau am besten. Das sogenannte "Bonding" ist auch für ihn elementar und gibt einen guten Start ins gemeinsame Leben.

Als werdender Vater nicht dabei sein zu wollen ist weder feige, lieblos oder unzeitgemäß, sondern manchmal vernünftig, schützend und hilfreich. Der Partner hat jederzeit das Recht zu gehen, aus dem Geschehen auszusteigen, sowie die werdende Mutter auch das Recht hat, den Mann hinauszuschicken beziehungsweise ihn auch gehen lassen muss.

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